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BdF-Spielwiese-Pokal

- Ergänzende Regelungen -

Vorbemerkung

Sie müssen die nachstehenden Regelungen nicht im Detail kennen, um am Pokal teilzunehmen. Jeder Spieler, der jemals eine Nah- oder Fernpartie notiert oder anhand einer Notation nachgespielt hat, kann loslegen, ohne Regeln zu verletzen. Die Regelungen helfen in zugespitzten Situationen. Es ist nützlich, dann zu wissen, dass da etwas zur Klärung der Situation Beitragendes steht.

  1. Der BdF-Spielwiese-Pokal ist ein ständiger Wettbewerb der BdF-Spielwiese E-Mail-Fernschach. Nach Meldung von 16 Spielern wird das Pokalturnier gestartet. Jedes Pokalturnier wird in 4 Runden ausgespielt.

  2. Es gelten die BdF-Spielwiese-Spiel- und -Turnierregeln mit Ausnahme der Regelungen der Bedenkzeit und des Urlaubs.

  3. Jeder Spieler spielt pro Runde 2 Partien, davon 1 mit Weiß, 1 mit Schwarz.

  4. Bei Punktgleichheit entscheidet ein Losverfahren.

  5. Jeder Spieler hat für die gesamte Partie 90 Tage Bedenkzeit zur Verfügung. Es gibt keine 20-Uhr-Regelung und keine 24-Stunden-Regel. Das Risiko, dass eine Zugmail nicht ankommt, trägt der Empfänger.

    Die Partie wird niemals unterbrochen. Es läuft in jedem Zeitpunkt entweder die Bedenkzeit des Weißspielers oder die Bedenkzeit des Schwarzspielers.

    Der Absender muss seinen Zug wiederholen, wenn er am Vortag eine Zurückweisungsmail erhalten oder 6 volle Kalendertage gewartet hat, und er muss den Turnierleiter verständigen, wenn er eine erneute Zurückweisungsmail erhalten oder weitere 6 volle Kalendertage gewartet hat.

    Wer eine Erinnerung an einen bereits beantworteten Zug erhält, hat seine Zugabgabe sofort, spätestens am nächstfolgenden Kalendertag, unter Angabe des Datums der vorigen Zugabgabe zu wiederholen und dem Turnierleiter eine Kopie zu senden.

    Wer entgegen den vorigen beiden Absätzen seinen Zug nicht oder verspätet wiederholt oder den Turnierleiter nicht oder verspätet informiert, trägt die Dauer der dadurch hervorgerufenen Spielverzögerung als Bedenkzeit.

  6. Für den Übergang der Zugpflicht vom absendenden Spieler auf den empfangenden Spieler ist im Grundsatz das Datum des Eingangs auf dem Empfängerserver maßgebend. Stattdessen gilt das Datum der Absendung, wenn die Zugmail nicht ankommt oder wenn der Absender das Absendedatum zutreffend angegeben hat und der Empfänger der Zugrundelegung dieses Datums nicht widerspricht.

    Es gilt stets das Datum mitteleuropäischer Ortszeit.

  7. Die Übersendung eines fehlerhaften Zuges beendet die Zugpflicht nicht. Der Lauf der Bedenkzeit wird aber unterbrochen und die Bedenkzeit des Mitspielers in Lauf gesetzt, wenn dieser beim Ablauf des nächstfolgenden Kalendertages und solange dieser den Fehler nicht reklamiert hat.

  8. Die Überschreitung der Bedenkzeit führt zum Partieverlust, wenn sie der Mitspieler zulässigerweise reklamiert. Die Reklamation ist, vom Fall der Ziffer 11 Satz 4 abgesehen, nur zulässig, wenn der reklamierende Spieler anstatt zu reklamieren auch ziehen könnte. Die Reklamation der Bedenkzeitüberschreitung wird unzulässig und ist erforderlichenfalls zu wiederholen, wenn der reklamierende Spieler einen weiteren Zug ausführt.

  9. Jede Partie endet spätestens mit dem 180. Kalendertag ihres Laufs. Wer am Ende dieses Tages am Zug ist, verliert die Partie. Er kann den Verlust abwenden, indem er am darauffolgenden Kalendertag eine gültige Remisofferte annimmt oder zurecht eine Bedenkzeitüberschreitung reklamiert.

  10. Eine Partie, die wegen Zeitüberschreitung oder wegen Zugpflicht bei Partieende verloren wäre, ist remis, wenn eine Stellung entstanden ist, aus der heraus es dem Gegner nicht möglich ist, den König des Spielers durch eine beliebige Folge von regelgemäßen Zügen, selbst bei ungeschicktestem Gegenspiel, matt zu setzen.

  11. Ein Spieler ist abwesend, wenn er aus welchem Grund auch immer am Spielen verhindert ist. Die Abwesenheit hindert den Lauf der Bedenkzeit nicht; es gibt keinen Turnierurlaub. Teilt der Spieler eine Abwesenheit mit, so wird der Turnierleiter Fristen zur Beantwortung von Rückfragen so setzen, dass die Beantwortung nach dem Ende der Abwesenheit erfolgen kann. Die Ankündigung einer Abwesenheit, die über das Partieende hinausreicht, kann mit der Reklamation einer Zeitüberschreitung verbunden werden, auch wenn der reklamierende Spieler nicht am Zug ist. Während einer vorher angekündigten Abwesenheit entstehende Zugwiederholungs- und Mitteilungspflichten gemäß Ziffer 5 und Reklamationspflichten gemäß Ziffer 7 sind bis zum Ende der Abwesenheit gehemmt.

  12. Spieler, die ohne triftigen Grund oder stillschweigend zu einer oder allen Partien nicht antreten oder die ohne triftigen Grund oder stillschweigend von einer oder allen Partien zurücktreten, werden aus dem Wettbewerb ausgeschlossen.
Bild: Pokal für die Gewinner der BdF-Spielwiese-Pokal-Turniere

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